Zum Inhalt springen
Dominanz ohne Lohn: Trenk holt Punkt bei Bärenkeller
SpVgg Bärenkeller-KSV Trenk 2:2

Dominanz ohne Lohn: Trenk holt Punkt bei Bärenkeller

Der KSV Trenk bestritt sein erstes Auswärtsspiel 2026 gegen SpVgg Bärenkeller, doch die Atmosphäre im Stadion war alles andere als auswärtig. Ganze 90 % der Zuschauer standen auf Seiten des Trenk, und der Verein spricht auf diesem Weg allen ein großes Dankeschön aus, die gekommen sind und zur Mannschaft gehalten haben – eure Unterstützung war die Kraft, die während des gesamten Spiels zu spüren war.

Von der ersten Minute an gab Trenk sein Spieltempo vor. Mit hohem Pressing und aggressivem Ansatz wurde der Gastgeber vollständig in seine eigene Hälfte gedrängt, ohne ihm nahezu jeglichen Ausbruch aus dem ersten Spielfelddrittel zu ermöglichen. Chance reihte sich an Chance, doch es fehlte der Abschluss, der das Spiel früher hätte entscheiden können.

Die verdiente Führung kam in der 27. Minute, als Roberto Šošić sein erstes Tor für Trenk erzielte. Nach einem großartigen Ball aus dem Mittelfeld von David Jurić verwertete Šošić die Chance ruhig und brachte Trenk in Führung.

Dennoch gelang den Gastgebern praktisch aus der ersten ernsthaften Situation der Ausgleich in der 37. Minute, als Michael Zeren präzise traf. Bis zum Ende der ersten Halbzeit kreierte Trenk weiter Chancen, doch der Ball wollte einfach nicht ins Tor, und der gegnerische Torwart hatte seinen Tag und hielt mit seinen Paraden seine Mannschaft im Spiel.

In der zweiten Halbzeit setzte sich das gleiche Bild auf dem Platz fort. Trenk dominierte, kreierte Chancen und suchte die erneute Führung. Diese kam in der 72. Minute, nach starkem Pressing von Leonardo Vukoja, der den gegnerischen Torwart zu einem Fehler zwang. Der abgewehrte Ball kam zu Mislav Ćorić, der sicher zur erneuten Führung von Trenk traf.

In den letzten zwanzig Minuten war Müdigkeit in den Reihen des Trenk zu spüren, während die Gastgeber mit einigen Wechseln alles auf eine Karte setzten. Zwei große Chancen entschärfte unser Torwart Daniel Crnov, der mit rechtzeitigen Reaktionen seine Mannschaft rettete und Trenk in Führung hielt. Leider landete in der letzten Minute des Spiels, mithilfe des Windes, ein hoher Ball, der auf den ersten Blick harmlos wirkte, im Netz des Trenk zum 2:2-Endstand.

Trenk kann dem verpassten Sieg nachtrauern, doch das gezeigte Spiel und die Anzahl der kreierten Chancen bestätigen, dass die Mannschaft in die richtige Richtung geht. Mit diesem Ansatz und dieser Energie auf dem Platz werden die Ergebnisse in den kommenden Spielen sicher folgen.

KSV Trenk:
Daniel Crnov, Miro Cindrić, Tomislav Širić, Dario Perić, Marko Tomić, Savo Pavlović, David Jurić, Roberto Šošić, Josip Culej, Josip Franjić, Hrvoje Bevanda

Ersatzbank:
Pavo Ivoš, Mateo Budimir, Petar Cvrtnjak, Leonardo Vukoja, Mislav Ćorić, Matej Dežić, Tomislav Crnov, Boris Vrebac

Nachrichten

Weitere Nachrichten

Alle Nachrichten

Partner des Vereins